12. August 2019
 

NEUER PODCAST: Die Kinokrise und die DrehbuchautorInnen

Autor: VDD

Die Kinokrise und die DrehbuchautorInnen

Panel des VDD

Auf dem Filmfest München bot der Verband Deutscher Drehbuchautoren den Gästen ein Panel zum Thema "Die Kinokrise und die DrehbuchautorInnen".

Teilnehmer waren Sanne Kurz (MdL Bayern, Die Grünen), Carolin Otto (Drehbuchautorin, VDD, FSE-Vizepräsidentin), Thomas Negele (SPIO-Präsident), Christian Pfeil (Geschäftsführer Filmbetriebs GmbH München), Sebastian Andrae (Drehbuchautor, gf. Vorstand VDD) und moderiert wurde das Gepräch von Brigitte Drodtloff (Drehbuchautorin, Vorstand VDD).

Laut SPIO-Präsident Thomas Negele zeichnet sich die Krise des Kinos in Deutschland schon seit 4 bis 5 Jahren ab; allein im Segment des deutschen Films gab es einen Besucherrückgang von zunächst pro Jahr über 35 auf jetzt 25 Mio. Besuchern. Hier geht es u. a. um die disruptive Marktwirkung durch Netflix. Kinos müssen sich an einem Nachfragemarkt behaupten, der dadurch gekennzeichnet ist, dass durch das wachsende Serienangebot das Zeitbudget der Kunden immer knapper wird. 

Der Kinobetreiber Christian Pfeil sieht das Problem, dass zu viele Filme entstehen, insbesondere Coming-of-Age-Geschichten oder Debüt-Filme, die in der Regel ruinös sind für Kinobetreiber, da es keine Nachfrage für sie gibt. 

Sicherlich auch ein Grund ist darin zu finden, dass viele deutsche Kinofilme vom Fernsehen mit produziert werden. Von den 23 für den Filmpreis nomminierten Werke waren fünfzehn (also 65%) Fernsehproduktionen. 

Unser Hinweis: Podcast "Zeit Verbrechen". https://www.zeit.de/serie/verbrechen

 

Den vollständigen Podcast von Stichwort Drehbuch finden Sie hier