19. Oktober 2018
 

Reminder 33. Filmsymposium Mannheim: Magie des filmischen Erzählens - Vom Drehbuch zum Film

Autor: VDD

vom 19.bis 21.Oktober

Cinema Quadrat - Kino im Collini Center
Collinistraße 5, 68161 Mannheim

u. a. anderen mit Beiträgen von  Peter Henning, geschäftsfühernder Vorstand VDD, sowie Jochen Brunow, VDD-Gründungs- und Ehrenmitglied.

Hier finden Sie Infos zu Programm und Anmeldemöglichkeiten. VDD-Mitglieder erhalten ermäßigte Teilnahmegebühren.

„Die Wirklichkeit ist seltsamer als die Dichtung, aber das liegt daran, dass die Dichtung sich an Wahrscheinlichkeiten halten muss, die Wirklichkeit nicht.“ (Mark Twain)

Wie der Leser vom „beschwörenden Raunen des erzählerischen Imperfekts“ (Thomas Mann, Zauberberg) verzaubert werden will, so möchte das Filmpublikum von einer gut erzählten Geschichte verführt werden, wobei der Bedarf an Geschichten unstillbar ist und die Erwartungen unendlich vielfältig.

Am Anfang eines Films steht die Plot-Idee, das Treatment, vielleicht sogar schon ein Drehbuch. Es muss erzählerisch kraftvoll sein, bereits Ansätze für eine filmische Umsetzung haben und vor allem einen Produzenten überzeugen, Geld in das Projekt zu investieren, oder – in Europa – eine Reihe von Förderkommissionen gewinnen.

Erfüllt das Drehbuch all diese Voraussetzungen und hat gegebenenfalls auch schon einige Überarbeitungsprozesse hinter sich, ist keineswegs sicher, dass die Intention des Autors umgesetzt wird, da das kreative Team um den Regisseur während der Dreharbeiten ständig Veränderungen daran vornehmen wird.

In 120 Jahren Filmgeschichte hat sich zudem das Erzählen von Geschichten gewandelt. Es ist komplexer und schwieriger geworden, einem Publikum immer wieder etwas Neues oder etwas Altes in neuer Form zu erzählen. Trotzdem scheint die Kreativität keine Grenzen zu kennen, denn immer wieder werden Plot-Twists erfunden, Geschichten rückwärts erzählt und neue Genremuster entwickelt.

In neun Vorträgen, einem Diskussionspanel und vier Filmsichtungen setzt sich das 33. Mannheimer Filmsymposium mit dieser komplexen Verwandlung vom Drehbuch zum Film auseinander. Ziel des diesjährigen Symposiums im CINEMA QUADRAT ist eine Sensibilisierung für die Qualität von Filmerzählungen und ein größeres Verständnis für die faszinierende Wirkung gelungener Filmkunstwerke.
Achtung Programmänderung: Die für Samstag, 20.10. um 18.15 Uhr angekündigte Podiumsdiskussion zur aktuellen Situation der Drehbuchautoren entfällt. Stattdessen spricht Drehbuchautor Peter Henning, geschäftsführender Vorstand des Verbands Deutscher Drehbuchautoren VDD, über die Arbeitsmöglichkeiten von Drehbuchautoren in Deutschland, über Ausbildung und über die Ziele und Wirkungen der Initiative Kontrakt 18, die die Mitsprache von Autoren bei Filmprojekten verbessern will.

Damit wird es auch beim diesjährigen Mannheimer Filmsymposium eine Stimme aus der Praxis geben, die konkrete und aktuelle Einblicke in den Bereich der Filmproduktion ermöglicht, der ganz am Anfang steht: das Drehbuch.

veranstaltet von   CINEMA QUADRAT e. V.

In Zusammenarbeit mit den Bundesverbänden:
BDFA - Bundesverband Deutscher Film-Autoren e. V., BV kommunale Filmarbeit e. V., BVK - German Society of Cinegratophers, BFS - Bundesverband Filmschnitt Editor e. V., VDD - Verband Deutscher Drehbuchautoren e. V.

mit freundlicherUnterstützung der:
MFG - Filmförderung, Baden-Württemberg, Filmförderungsanstalt (FFA)  / German Federal Filmboard, Stadt Mannheim, Eichbaum Brauerei

Hier finden Sie eine Zusammenfassung der VDD-Beiträge auf dem Symposium.