Als Heinrich von Kleist vor 200 Jahren, am 21. November 1811, in Berlin am Wannsee durch einen Doppelselbstmord mit seiner Freundin Henriette Vogel auf spektakuläre Weise aus dem Leben schied, ahnte wohl nicht einmal er selbst, dass sein Werk nahezu ungeschmälert die nächsten zwei Jahrhunderte überdauern würde. Seine Dramen „Das Käthchen von Heilbronn“, „Amphitryon“, „Prinz Frieddrich von Homburg“, „Penthesilea“, „Die Hermannsschlacht“ und „Die Familie Schroffenstein“ sowie die Komödie „Der Zerbrochne Krug“ werden immer und immer wieder auf unseren Bühnen gezeigt.