Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Fernsehen

Angekündigte Verödung - Der Drehbuchautorenverband zum Rückzug der ARD aus der Kinofinanzierung

Stellungnahme des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren e.V.

Angekündigte Verödung
Der Drehbuchautorenverband zum Rückzug der ARD aus der Kinofinanzierung

Aktuelle Informationen für Autoren

Um allen Autoren, also auch Nicht- und Noch-Nicht-Mitgliedern, Einblick in die aktuelle Situation bezüglich der „Vereinbarung mit dem ZDF und der Produzentenallianz“ zu geben, stellt der VDD die aktuellen Mitgliederinformationen, die sich ausschließlich mit diesem Thema befassen, hier zur Verfügung.

Die Vereinbarung ist unter http://www.drehbuchautoren.de/nachrichten/2012/08/vereinbarung-zwischen-... , Änderungen - zu Gunsten der Autoren - sind im folgenden Text (PDF) zu finden.

GASTKOMMENTAR - Die Wut der Drehbuchautoren

Unter den Drehbuchautoren gärt es gewaltig. Das wurde letzte Woche durch einen polemisch formulierten Aufruf auf der Website norau.de deutlich, der in der Branche große Aufmerksamkeit erregt hat (das Kürzel NORAU steht für Nicht-ORganisierte AUtoren). In dem Aufruf werfen die Verfasser dem Vorstand des Verbands deutscher Drehbuchautoren (VDD) vor, die Interessen der Drehbuchautoren verraten zu haben, weil sie mit dem ZDF eine umstrittene Rahmenvereinbarung über Regelhonorare abgeschlossen haben.

Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch zu retten?

Das öffentlich-rechtliche Fernsehen befindet sich in der größten Krise seit seinem Bestehen. Die Produzenten warnen zu Recht, dass sie angesichts ständig sinkender Mittel für die Herstellung von Fernseh- und Dokumentarfilmen die einst gerühmte Qualität des öffentlich-rechtlichen Fernsehens nicht mehr halten können. Während kommerzielle Sportereignisse in HD-Qualität mit Millionen subventioniert werden, bekommt selbst das ARD Flagschiff "Tatort" Schlagseite, weil man es nicht mehr angemessen pflegt.

Stoffentwicklungs-Workshop: MINTiFF-Science-Event „Roboter in Realität und Fiktion“ am 20.12.2012

Seit 1897 im Kurzfilm „Gugusse et l'Automate“ die erste „Menschmaschine“ auf der Leinwand er-schien, sind Roboter fester Bestandteil der Filmgeschichte – ganz aktuell läuft im Kino die Komödie „Robot & Frank“. Während in der überwiegenden Anzahl der Fälle bislang eher negative Szenarien erzählt wurden, ist die Darstellung von Robotern in der letzten Jahren nicht mehr ganz so einseitig. Ihre Erscheinungsformen in der Fiktion sind, vom Blecheimer bis zur perfekten Menschenkopie, höchst verschieden, auch die ihnen zugeschriebenen Fähigkeiten und Charakteristika unterscheiden sich stark.

VDD-Vorstand zum Urteil im Fall „Doris Heinze“

PRESSEMITTEILUNG
18. Oktober 2012

VDD-Vorstand zum Urteil im Fall „Doris Heinze“

Zentralistische Machtstrukturen gefährden die ARD - mehr Vielfalt ins Programm
Öffentlich-rechtliche Sender sollten erteilte Aufträge und Vertragspartner offen legen

VDD-Pressemitteilung: Interessen der Drehbuchautoren gesichert

Nach langwierigen Verhandlungen hat der Verband Deutscher Drehbuchautoren (VDD) mit dem ZDF und der Allianz Deutscher Produzenten eine Vereinbarung über die Eckpunkte für Verträge zwischen Auftragsproduzenten und Autoren geschlossen.

Die bisherigen Vertragsstrukturen wurden dabei für künftige Abschlüsse den veränderten Nutzungsbedingungen in der digitalen Welt angepasst:

- In sogenannten Korbmodellen können die Rechte der Autoren für die Nutzung in den ZDF-Programmen und Onlineangeboten über einen bestimmten Zeitraum pauschal abgegolten werden.

Neuer VDD-Podcast: "Industriefernsehen" - Autoren diskutierten mit Produzenten und Redakteuren

VDD-Veranstaltung "Industriefernsehen" - Autoren diskutierten mit Produzenten und Redakteuren

Am 15.6. hatte der Verband Deutscher Drehbuchautoren zur 2. Veranstaltung zum Thema Daily Drama und Telenovelas eingeladen. Das hochkarätige Panel diskutierte engagiert über die Arbeitsbedingungen in Daily-Produktionen, das Selbstverständnis der Autoren und mögliche Zukunftsszenarien für tägliche fiktionale Produktionen in Deutschland.

VDD-Veranstaltung „Industriefernsehen“ – Autoren diskutierten mit Produzenten und Redakteuren

Am 15.6. hatte der Verband Deutscher Drehbuchautoren zur 2. Veranstaltung zum Thema Daily Drama und Telenovelas eingeladen. Nach einer Einführung von Vorstandsmitglied Dr. Christine Otto übernahm Autor Heiko Zupke die Moderation. Das  hochkarätige Panel* diskutierte engagiert über die Arbeitsbedingungen in Daily-Produktionen, das Selbstverständnis der Autoren und mögliche Zukunftsszenarien für tägliche fiktionale Produktionen in Deutschland.  Der Abend wird in Kürze als Podcast auf www.stichwortdrehbuch.de zu hören sein.

VDD zum Beschluss der Ministerpräsidenten, eine Haushaltsabgabe für ARD und ZDF einzuführen

Auch wenn die Länderparlamente noch zustimmen müssen: ab 2012 werden aus Gebührenzahlern Beitragszahler, jeder Haushalt muss eine Abgabe in Höhe der jetzigen GEZ-Gebühr berappen - egal ob er ein Fernseh- oder Radiogerät besitzt oder benutzt.

Das bedeutet - wenn man die Feinheiten beiseite lässt – dass die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die jährliche Summe von gegenwärtig 7,6 Milliarden Euro quasi als Steuer einziehen dürfen, ausgenommen davon ist nur eine genau eingegrenzte Gruppe sozial Benachteiligter.