Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Berufsbild Drehbuchautor

Neuer VDD-Podcast: Erfolgreiche Erzählstrategien in internationalen Krimiserien

Wallander, Sherlock Holmes, Kommissarin Lund – nicht nur deutsche Krimihelden begeistern die Zuschauer. Vor allem Jüngere neigen dazu, ihre Serienstars vornehmlich in ausländischen Produktionen zu suchen und auch zu finden. Trotz der reichhaltigen deutschen Krimiserien-Tradition kamen die meisten Innovationen der letzten Jahre aus den USA, Großbritannien oder Skandinavien. Aber wie sollte ein zeitgemäßer Krimiserien-Held überhaupt gestrickt sein? Und was zeichnet einen spezifisch deutschen Serienhelden aus?

Neuer Drehbuch-Podcast: Stefanie Sycholt - Autorin von "Themba"

Geboren 1963 in Pretoria, Südafrika. Während ihres Studiums war sie in der Anti- Apartheid-Studentenbewegung tätig und arbeitete dann als Media Officer der National Union of South African Students. 1990, nachdem sie Nelson Mandela´s welcome home“ rally in Durban filmte, ging sie nach München, um an der Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren. Sie arbeitet seitdem in Deutschland, Südafrika und Argentinien. Neben ihrer Arbeit fürs Kino schreibt sie auch einige TV-Movies, die zumeist in Afrika spielen.

DEUTSCHE DREHBÜCHER Jahrgang 2010 erschienen

Bevor ein Film produziert werden kann, muss ihn sich ein Autor erst einmal ausdenken, Satz für Satz und Szene für Szene. Jeder Regisseur verlangt nach einem Drehbuch. Umso überraschender ist es, wie sehr sich das zugrundeliegende Drehbuch häufig vom fertigen Film unterscheidet.

Um diesen langwiergen Prozess vom Drehbuch zum fertigen Film nachvollziehbar zu machen, gibt die Deutsche Filmakademie gemeinsam mit ihren Mitgliedern Fred Breinersdorfer (VDD) und Dorothee Schön (VDD) seit 2008 die Reihe DEUTSCHE DREHBÜCHER heraus. So wird die Arbeit herausragender Drehbuchautoren vorgestellt, deren Bücher für den DEUTSCHEN FILMPREIS nominiert wurden.

Worte mit Flügeln - Hommage an Wolfgang Kohlhaase - von Jochen Brunow

„Ist ohne Frühstück“ und „Ist auch ohne Diskussion.“ So enden one night stands, zuerst auf dem Papier des Drehbuchs, dann auf der Leinwand und schließlich auch in dem einen oder anderen normalen Leben. Wenn die Dialoge, die man geschrieben hat, zu geflügelten Worten werden, hat man als Drehbuchautor sehr viel erreicht. Wenn diese Sentenzen auch noch den ganz speziellen, unverwechselbaren Klang ihres Autors transportieren, dann hat man so etwas wie eine Marke geschaffen, ein Vorgang den Ameri­kaner „branding“ nennen.