Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Podiumsdiskussion „Vertrauen ist gut – Muss die Kontrolle besser sein?“ Über die sinnvolle Verwendung der Rundfunkabgabe

Dienstag, 11.2.2014, um 14 Uhr in der Vertretung des Freistaats Bayern beim Bund, Behrenstrasse 21, 10117 Berlin

Podium:
Dr. Heinz Fischer-Heidlberger, Vorsitzender der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs, KEF
Dr. Johannes Beermann, Staatsminister und Chef der Staatskanzlei Sachsen
Dr. Carsten Brosda, Senatskanzlei Hamburg
Lutz Marmor, Intendant des Nordeutschen Rundfunks, Vorsitzender der ARD
Karin Brieden, Verwaltungsdirektorin und stellvertretende Intendantin des ZDF
Gerhard Schmidt, Vorstand, Deutsche Akademie für Fernsehen
Leitung der Diskussion: Prof. Dr. Thomas Leif

Die öffentlich-rechtlichen Sender gleichen seit vielen Jahren den kontinuierlichen Anstieg ihrer Verwaltungskosten durch eine Reduzierung der Programmkosten aus. Dass dies auf Dauer die Qualität des Programms senken muss, überrascht nicht.
Der Gesetzgeber hat aus Sorge um die Gebührenstabilität zwar die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) ins Leben gerufen, aber auch sie scheint bei diesem Thema machtlos. Ähnlich schwach wirken die Kontrollmöglichkeiten der Fernseh- und Rundfunkräte.
Zurzeit wird die Forderung lauter, die Überschüsse der Rundfunkabgabe für eine allgemeine Gebührensenkung zu nutzen. Wir möchten u.a. darüber diskutieren, ob im Sinne der Zuschauer dieses Geld nicht vielmehr zur Herstellung eines besseren Programms genutzt werden sollte? Müssen die Sender besser kontrolliert werden?

Über Ihre Teilnahme würden sich sehr freuen,

Michael Brandner, Jochen Greve, Cornelia von Braun, Gerhard Schmidt
(Vorstand Deutsche Akademie für Fernsehen)

Anmeldung unter: info@deutscheakademiefuerfernsehen.de.

Weitere Informationen unter: http://www.deutscheakademiefuerfernsehen.de/