Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

DEUTSCHE AKADEMIE FÜR FERNSEHEN VERGIBT ZUM ERSTEN MAL IHRE AUSZEICHNUNGEN

Wir gratulieren Beate Langmaack für das "Beste Drehbuch 2013" für "Blaubeerblau"!

Gestern Abend wurden in Köln zum ersten Mal die Auszeichnungen der Deutschen Akademie für Fernsehen (DafF) verliehen. Im Rahmen einer festlichen Veranstaltung im „Filmforum NRW /Museum Ludwig“, an der knapp 300 Gäste teilnahmen, wurden insgesamt 26 Gewinnerinnen und Gewinner aus 20 Sektionen geehrt. Durch den Abend führte der vielfach preisgekrönte Schauspieler Burghard Klaußner, unterstützt von Ann-Kathrin Kramer, Martin Armknecht und Heinrich Schafmeister.

Die Gewinnerinnen und Gewinner 2013 sind:

•      Thomas Benesch, Bildgestaltung für „Mord in Eberswalde“
•      Sarah Lee und Nina Haun, Casting für „Unsere Mütter, unsere Väter“
•      Eric Schulz, Dokumentarfilm für „Karajan – Das zweite Leben“
•      Beate Langmaack, Drehbuch für „Blaubeerblau“
•      Monika Anthes & Eric Beres, Fernseh-Journalismus für „Der Fall Mollath“
•      Frank-Markus Barwasser, Fernseh-Unterhaltung für „Pelzig hält sich“
•      Jens Klüber, Filmschnitt  für „Der Turm“
•      Wiebke Kratz, Kostümbild für „Unsere Mütter, unsere Väter“
•      Gerhard Zeiß, Maskenbild für „Unsere Mütter, unsere Väter“
•      Irmin Schmidt, Musik für „Mord in Eberswalde“
•      Uli Putz & Jakob Claussen & Anja Föringer, Produzenten für „Mobbing“
•      Barbara Buhl, Redaktion für „Im Netz“
•      Philipp Kadelbach, Regie für „Unsere Mütter, unsere Väter“
•      Tom Schilling, Schauspieler Hauptrolle für “Unsere Mütter,                           unsere Väter“
•      Judy Winter, Schauspielerin Hauptrolle, für „Mutter muss weg“
•      Katharina Thalbach, Schauspielerin Nebenrolle für „Der Minister“
•      Christian Redl, Schauspieler Nebenrolle für „Marie Brand und die                   offene Rechnung“
•      Sandra Barger & Wanja Götz, Stunt für „Unsere Mütter, Unsere Väter“
•      Thomas Stammer, Szenenbild für „Unsere Mütter, Unsere Väter“
•      Jan Petzold (Tongestaltung) & Gerald Cronauer (Mischung) für „Im Netz“
 

 

Der mit Spannung erwarteten Abendveranstaltung ging tagsüber ein Symposium voraus. Unter dem Thema „Geht’s noch? – Fernsehen am Limit“ diskutierten in fünf Talkrunden die Kreativen über ihre Arbeit und Arbeitsbedingungen. Moderiert wurden die Gespräche von Bettina Böttinger, Gisela Marx, Hans-Werner Meyer, Torsten Zarges und Stephan Wagner. Heftig beklagt wurden von den Kreativen die sich verschlechternden Arbeitsbedingungen. Es wurde aber auch davor gewarnt, falsche Feindbilder zu entwerfen. Die freiberuflichen und die in den Sendern festangestellten Fernsehschaffenden wurden aufgerufen, „sich zu verbünden und gemeinsam dafür zu kämpfen, dass die Programmherstellung angemessen finanziert wird, damit die Qualität entstehen kann, ohne die dieses Medium keine Zukunft hat".

Den Abend ließen die Preisträger und Gäste im „Ludwig im Museum“ mit einem Get-Together ausklingen.

Die Deutsche Akademie für Fernsehen wurde im Dezember 2010 gegründet, damit in der Diskussion über den Zustand und die Zukunft des Deutschen Fernsehens nicht nur Politiker, Senderverantwortliche, Journalisten und Medienpädagogen zu hören sind, sondern auch die Stimmen der Kreativen.

Mitbegründer der Akademie war VDD-Vorstandsmitglied Jochen Greve.  Er sitzt neben Michael Brandner, Gerhard Schmidt, Cornelia von Braun und Stephan Wagner auch im Akademievorstand.

Weitere Infos finden Sie unter www.deutscheakademiefuerfernsehen.de

Und hier auch ein interessanter Artikel von T. Lückerath / T. Zarges zum Thema: http://www.dwdl.de/nachrichten/42853/selbstausbeuter_zwischen_anerkennung_und_widerstand/