Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Neuer VDD-Podcast: Drehbuchautor Stefan Kolditz über "Unser Mütter, unsere Väter" - Ausstrahlung des 1. Teils heute Abend 20.15 Uhr

Sie sind jung, das Leben mit allen Verheißungen liegt vor ihnen. Den Krieg, in den sie ziehen, betrachten sie als eine kurze Episode auf ihrem Weg und als erste Bewährungsprobe. Stefan Kolditz portraitiert in seinem groß angelegten, historischen Dreiteiler eine Generation, die sich im Aufbruch glaubt und sich in einer Katastrophe wiederfindet. Die Handlung setzt im Jahr 1941 ein. Ein fünfköpfiger Freundeskreis aus zwei jungen Frauen und drei Männern, einer von ihnen jüdischer Abstammung, interessiert sich mehr für Swingjazz und die eigenen Hoffnungen als für die Politik. Der Krieg und der braune Terror wird sie allerdings nachhaltig verändern und sie nicht nur mit der Brutalität des Systems konfrontieren, sondern auch mit ihrer eigenen moralischen Zwiespältigkeit.

Stefan Kolditz studierte an der Humboldt-Universität Theaterwissenschaft und promovierte dort. Er ging zunächst zum Theater, arbeitete als Dramaturg und schrieb eigene Stücke. Seit Mitte der Achtziger Jahre schreibt er Drehbücher. Neben Polizeirufen und Tatorten stammt aus seiner Feder der Zweiteiler über das Bombardement von "Dresden" sowie "An die Grenze," ein Film über Kolditz' Erfahrungen bei den Grenztruppen der DDR.

Zum Podcast:
http://www.stichwortdrehbuch.de/podcast/2013-03-16_unsere-muetter-unsere...