PRESSEMITTEILUNG
25. Oktober 2012
VDD-Vorstand unterstützt Deutsche Filmakademie
Das Auswahlsystem des Deutschen Filmpreises ist glaubwürdig und kompetent
Die Deutsche Filmakademie ist wegen der Preisverleihung des Deutschen Filmpreises bei den Filmkritikern ins Gerede gekommen – durch den Verband der Deutschen Filmkritik.
Man kann durchaus der Ansicht sein, dass man über die Förderpraxis in Deutschland nach-denken muss und im Vorfeld genauer bedenken sollte, welche Filmprojekte gefördert werden, aber die Deutsche Filmakademie hat nichts mit der Förderung der Filme zu tun. Sie beurteilt ausschließlich, welche Filme aus der letzten Jahresproduktion ausgezeichnet werden sollen.
Es gibt wohl kein besseres Gremium mit mehr Glaubwürdigkeit und Kompetenz als die Aka-demie, denn hier urteilen ausschließlich die, die Filme "machen": die Drehbuchautoren, die Regisseure und Komponisten als Urheber, die Produzenten als Hersteller, die Schauspieler und die Filmschaffenden. Sie wählen aus ihrer Mitte die Besten aus.
Dieses Auswahlsystem hat nichts mit „Selbstbedienung“ zu tun, von der der Verband der Filmkritiker in seinem offenen Brief an den Staatsminister Neumann schrieb. Im Gegenteil: Der VDD ist der Auffassung, dass an dem Auswahlsystem tunlichst nichts Grundsätzliches geän-dert werden sollte - zumal die Akademie selbst intern immer wieder ernsthaft diskutiert, wie das Auswahlverfahren verbessert werden kann.
Kritiker sind die ersten, hoffentlich wohlwollenden Betrachter der Filme, sie kritisieren und empfehlen sie ihrem interessierten Publikum. Damit haben sie eine immens wichtige Funktion inne. In ihren Kritiken können sie sich klar positionieren und damit entscheidend auf die Film-wirtschaft Einfluss nehmen. Sie sollten es denen, die die Filme machen, zutrauen, dass sie die Kompetenz haben und darüber entscheiden, wer prämiert werden soll.
Der Vorstand des VDD
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rische & co pr, Claudia Rische, tel +49 (0)30 679 282 69
mail@rische-pr.de, www.rische-pr.de, Kottbusser Damm 73, 10967 Berlin
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