Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Antworten auf den Offenen Brief der 51 Tatort-Autoren

Reaktionen per Email auf den Offenen Brief der 51 Tatort-Autoren: Eine Auswahl kritischer und lobender Stimmen

Kritische Stimmen aus einigen Emails (Auswahl)
- Der Brief sei ein "Affront für jeden gesamtgesellschaftlichen denkenden und handelnden Netzpolitiker"
- In einer weiteren Email wird um die Erkenntnis gebeten "dass sich das Schreiben von trivialen Drehbüchern nicht lohnen darf." Der öffentlich-rechtliche Rundfunk dürfe "keine Plattform für die Ausstrahlung von Krimis sein", die Gesellschaft müsse vor "Ihren gedanklichen Mordfantasien" verschont werden
- Der Ausdruck 'Lebenslügen' sei eine "Beleidigung und Ausdruck mangelnder Gesprächskultur" und die "Stigmatisierung", mit der im Brief "ganzen Bevölkerungsgruppen" Intentionen unterstellt würden sei "ärgerlich und konfrontativ"
- In einer weiteren Email wird die Positionierung durch den Offenen Brief als "mutiges Eintreten für die Welt von vorgestern" bezeichnet, in dem eine "Fülle brillant verquaster Ideen ('geistiges Eigentum' -- köstlich!)" gesehen wird.
- Als "Geschwurbel" wird der Brief in einer Antwort bezeichnet, das den/die Leser/in zum Lachen gebracht habe.

Lobende Stimmen aus einigen Emails (Auswahl)
- "Eine offensivere öffentliche Positionierung seitens der Urheber" sei "lange fällig" gewesen. Dass diese ausgerechnet von Tatort-Autoren komme, habe "einen besonderen Charme".
- "Ich unterstütze den Inhalt Ihres offenen Briefes voll und ganz", wird in einer weiteren Antwort geäußert.
- Das Problem sei "sehr gut beschrieben" worden "Gratuliere!".
- Der Brief stelle für die Debatte "ein stabiles Fundament dar", heißt es in einer weiteren Antwort.
- "Mut" wird in einer Email gewünscht, den man "angesichts der Diskussionsunkultur im Netz" brauche.