Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Wechsel im Justiziariat des VDD

Dr. Henner Merle wird mit Ende September seine Tätigkeit als Justiziar unseres Verbandes auf eigenen Wunsch beenden. Wir verabschieden Dr. Merle mit großer Hochachtung vor seiner Leistung, und wir freuen uns, Herrn Professor Dr. Paul Hertin als seinen Nachfolger und neuen Justiziar begrüßen zu dürfen.

Professor Hertin ist in der Branche ein hochangesehener Urheberrechtler, er hat in vielen Kommentaren zum Urheberrecht seine Kompetenz bewiesen, seine Kanzlei gehört zu den führenden Kanzleien in der Republik (www.hertin.de). Er wurde vom Fachinformationsdienst JUVE wiederholt empfohlen als einer der führenden Urheberrechtler für Medien (Film, Rundfunk, Entertainment und Presse, Verlage) und von The LEGAL 500 als Experte für Intellectual Property. Seit 1973 ist er Lehrbeauftragter und seit 1989 Honorarprofessor an der Universität der Künste (UdK), Fachbereich Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation, Berlin; zeitweise Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF), FB Film- und Fernsehproduktion, Potsdam-Babelsberg. Mit ihm gewinnen wir einen neuen starken Partner im Kampf um unsere Belange und das Urheberrecht.

Gewissermaßen als Premiere hat Professor Hertin bereits am 3. August an der Seite von Dr. Merle und den Vorständen an der GVR-Verhandlungssitzung in Mainz mit dem ZDF, Vertretern der ARD, der Produzentenallianz und dem Produzentenverband teilgenommen. Dr. Merle wird dem neuen Justiziar in allen Belangen für die Zeit des Übergangs beratend zur Seite stehen. Auch steht er dem Verband und unseren Mitgliedern bis Ende September weiterhin - wie gewohnt - vollumfänglich zur Verfügung,

Der VDD dankt Dr. Henner Merle für die jahrelange vertrauensvolle, konstruktive und kluge Zusammenarbeit. Vorstand und Mitglieder haben in ihm einen bei aller Kompetenz und Sachlichkeit stets humorvollen und angenehmen Partner schätzen gelernt – und viele Kollegen werden seinen juristischen Rat wohl auch künftig gerne in Anspruch nehmen.

Der Vorstand

Berlin, den 5. August 2009