Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

Kein Preis für Drehbuch und Regie - zum „Preis-Eklat“ beim Münchner Filmfest

Vor wenigen Tagen weigerte sich die Jury – bestehend aus Caroline Link, Uli Aselmann und Maximilian Brückner – den Förderpreis Deutscher Film der Filmfestreihe „Neue deutsche Kinofilme“ des Filmfest München zu vergeben. (Näheres dazu zum Beispiel hier: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/498/477004/text/ http://www.zeit.de/online/2009/27/deutscher-filmpreis-muenchen)

Der Vorstand des Verbandes Deutscher Drehbuchautoren ist zwar erstaunt, dass wegen der mangelnden Qualität der Filme keine Preise für "Drehbuch" und "Regie", wohl aber für die Bereiche "Schauspiel" und "Produktion" vergeben werden konnten. Andererseits ist diese Entscheidung aber auch zu begrüßen, macht sie doch wieder einmal deutlich, dass die Qualität eines Filmes nur selten von der Leistung eines Produzenten abhängig ist.

Berlin, den 7.7.2009