Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

DEGETO zahlt Pensionskassen-Anteile

Ein offizielles Gespräch mit der DEGETO, das der VDD zusammen mit dem Regieverband (BVR) bezüglich der Pensionskasse geführt hat, führte zu einem positiven Ergebnis für Autoren und Regisseure: Die DEGETO hält ihre Auftragsproduzenten ausdrücklich dazu an, den Gesamtbedarf an Ansprüchen für die freien Mitarbeiter der Produktion in die Kalkulation einzustellen, welche der Pensionskasse angehören.

Die ARD-Tochter DEGETO wurde häufig dafür kritisiert, keine Beiträge für die Pensionskasse der deutschen Rundfunkanstalten zu zahlen. Sie sind wichtige Bausteine für die Altersversorgung freier Mitarbeiter – und damit auch vieler Autoren. Doch die Praxis, PK-Anteile nicht auszuweisen, entspricht keineswegs dem Wunsch und Willen der DEGETO. Ein von den Verbänden VDD und BVR angeregtes Gespräch zu diesem Thema mit den Geschäftsführern Jörn Klamroth und Hans-Wolfgang Jurgan hat jetzt ein ausgesprochen erfreuliches Ergebnis erbracht. Die DEGETO hält danach ihre Auftragsproduzenten ausdrücklich dazu an, den Gesamtbedarf an Ansprüchen für die freien Mitarbeiter der Produktion in die Kalkulation einzustellen, welche der Pensionskasse angehören. Jurgan und Klamroth bestätigten, dass jedes PK-Mitglied bei einer von der DEGETO in Auftrag gegebenen Produktion Anspruch auf Übernahme der Arbeitgeberanteile hat. Die administrative Abwicklung obliege dabei den Produzenten.

Die Gespräche führten die Vorstände Sebastian Andrae (VDD) und Stephan Wagner (BVR) am 03. Juni 2009 in angenehmer und konstruktiver Atmosphäre im DEGETO-Gebäude in Frankfurt. Wir möchten unsere Mitglieder künftig dazu anhalten, ihre PK-Ansprüche bei DEGETO-Produktionen den ausführenden Produzenten zu melden.

Berlin, den 12.6.2009