Verband Deutscher Drehbuchautoren e.V. (VDD)

FFA-Haushalt abgesegnet - neue Möglichkeiten für Drehbuchautoren

Ende der vergangenen Woche wurde vom Verwaltungsrat der FFA der revidierte Haushalt für das Jahr 2009 beschlossen. Eine prekäre Lage für die gesamte Branche konnte abgewendet werden, die Zahlungen, die zum Teil nur unter Vorbehalt zugesichert werden konnten, können nun - so dass BKM die Entscheidung bestätigt - erfolgen.

Für die Drehbuchautoren stehen nun für das laufende Jahr rund 850.000,00 Euro zur Verfügung, das ist fast ein Drittel mehr als im Vorjahr, die Erhöhung von 2% auf 3% vom Etat zahlt sich aus. Die Mittel stehen nun auch nur zur Förderung von Drehbüchern und deren Vorstufen zur Verfügung, die Fortentwicklungsförderung von Drehbüchern wurde der Projektförderung zugeschlagen.

Die Drehbuchkommission, deren Vorsitzende das VDD-Vorstandsmitglied Carolin Otto ist, urteilt, welche Drehbuchprojekte gefördert werden sollen - in der Regel mit 30.000,00 Euro (höchstens 50.000,00 Euro). Nach der Novellierung des Filmförderungsgesetzes ist es nun endlich möglich, dass Autoren auch ohne einen Produzenten einreichen können (allerdings müssen diese Autoren zwei verfilmte Kinoprojekte vorweisen). Eine völlig neue Förderart ist die "Ideenförderung": der Autor reicht eine Idee ein und kann mit bis zu 10.000,00 Euro für die Entwicklung des Treatments oder der ersten Drehbuchfassung gefördert werden.

Dem VDD ist es gelungen, mit seinen Überlegungen zu überzeugen: mehr Förderung und neue Fördermodelle. Wir rufen die Drehbuchautoren in Deutschland auf, diese neuen Möglichkeiten zu nutzen! Die genauen Bedingungen entnehmen Sie bitte der Website der FFA, Birthe Klinge steht Ihnen dort auch gerne für Fragen rund um die Drehbuchförderung zur Verfügung.

Berlin, den 9. Mai 2009